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Flotic

Impressionen
Pläne
Infos
  • Auftraggeber

    Cellere Bau AG

  • Ort

    Münchwilen

  • Leistungen konzeptS

    Wettbewerb

  • Projektschwerpunkte

    Innovatives nachhaltiges Bauprojekt, ev. Holz-, Lehmbau

  • Projektprozess

    BIG BIM

  • Nachhaltigkeit

    projektspezifische Zielvereinbarung

  • Planung / Bauzeit

    2025

  • Status

    Wettbewerb / Studie

Wettbewerbsbeitrag: Wohnüberbauung Münchwilen
Für die Entwicklung zweier anspruchsvoller Perimeter in Münchwilen entwarfen wir ein Wohnkonzept, das sensible Quartierintegration mit hoher architektonischer, sozialer und ökologischer Qualität verbindet.

Beide Projekte basieren auf einer klaren Haltung: Nachhaltigkeit durch Reduktion, soziale Vernetzung und materialgerechtes Bauen. Minimierte Untergeschosse, CO₂-speichernde Baustoffe und ein sparsamer Ressourceneinsatz prägen die Entwürfe.

Perimeter 01 – Reihenhäuser im Grünen Raumgefüge
An der stark befahrenen Verbindungsstrasse Q20 reagiert das Projekt auf Lärm-, Hochwasser- und Grundwasserproblematik mit einer klaren städtebaulichen Geste:

Eine geschlossene Bebauung bildet eine schützende Front zur Strasse und schafft im Innern einen ruhigen, grünen Wohnhof. Die Ost-West-Ausrichtung gewährleistet eine optimale Besonnung und differenzierte Aussenräume für alle Wohneinheiten.

Die Überbauung kombiniert Split-Level-Reihenhäuser und Hofhäuser zu einem lebendigen Ensemble, das die Massstäblichkeit der bestehenden Einfamilienhausstruktur aufnimmt. Ein autofreier Gartenraum mit Spiel- und Begegnungszonen fördert die Gemeinschaft und Aufenthaltsqualität. Zentraler Orientierungspunkt ist die bestehende, mächtige Buche, welche als identitätsstiftendes Element den neuen Quartierplatz prägt.

Besonderes Augenmerk gilt der ökologischen und wirtschaftlichen Planung der Tiefgarage: Das Untergeschoss wurde bewusst auf ein Minimum reduziert, um nicht in den Grundwasserspiegel einzudringen. Die Tiefgarage ist entlang des Damms angeordnet, sodass sie vollständig oberhalb des Grundwassers liegt. Damit werden sowohl hohe Kosten als auch CO₂-Emissionen minimiert. Die reduzierte Untergeschossfläche trägt wesentlich zur Ressourcenschonung und Klimaverträglichkeit der gesamten Überbauung bei.

Eine alternative Variante mit drei kompakten Mehrfamilienhäusern basiert auf denselben Prinzipien und bietet einen vielfältigen Wohnungsmix mit gemeinschaftlichem Aussenraum.

Perimeter 02 – Polygonales Mehrfamilienhaus mit sozialer Mitte
Das polygonale Mehrfamilienhaus vermittelt zwischen der lärmbelasteten Autobahn im Süden und dem ruhigen Wohnquartier im Norden.

Ein gezielter Einschnitt öffnet das Gebäude zum Südosten und schafft räumliche Weite. Der halb offene Laubengang verbindet die Wohneinheiten über einen gemeinschaftlichen Erschliessungsturm mit Lift und Aussenraum, der Begegnungen fördert und die soziale Vernetzung der Bewohnenden stärkt.

Alle Wohnungen verfügen über private Balkone mit Abendsonne und Fernblick, während der Laubengang abends belichtet ist. So entstehen vielfältige Aufenthaltsqualitäten über den ganzen Tag und Abend hinweg.

Durch den Verzicht auf eine Tiefgarage und die kompakte Bauweise reagiert das Projekt ressourcenschonend auf die topografischen Bedingungen.

Der architektonisch klare Baukörper mit feingliedriger Fassade vermittelt zwischen unterschiedlichen Massstäben und integriert sich harmonisch ins Quartier.

BIM
Eigene hohe Nachhaltigkeitsziele
Geladener Architekturwettbewerb